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Land mit Traditionen
Die Formation des paraguayischen Volkes, die in spanischen
und indianischen Wurzeln liegt, macht aus Paraguay ein Land
mit einzigartigem Charakter: die Sprache, die Tradition des
Yerba Mate Tees und die Kenntnisse in der Naturmedizin sind
einige Merkmale.
Die Musik, die Volkstänze, die bunten Volksfeste, der Umgang
mit Pferden in der Landarbeit sowie die Gastronomie,
basierend auf Rindfleisch, Mais und Maniok, gehören zu den
typischen Landestraditionen, die dem Reisenden bereits bei
seiner Ankunft bis zum Verlassen des Landes zugänglich sind.
Viele dieser Traditionen sind der Präsenz der Jesuiten und
Franziskaner im 17. und 18. Jahrhundert zuzuschreiben, die
herrliche architek-
tonische Bauwerke und Denkmäler im so genannten Spanisch-
Guarani-Barock hinterlassen haben.
Raquel Lebrón konnte sich nicht nur in Paraguay
als Konzertharfenistin einen Namen machen, sie ist mit
zahlreichen Konzerten sowie Vorträgen über die
Besonderheiten der paraguayischen Harfe auch in vielen
lateinamerikanischen Ländern, in Südafrika, Europa und
Kanada aufgetreten; in Deutschland insbesondere in Berlin,
Bonn, Köln, Mainz und an der Oper in Wiesbaden. Für die ARD
drehte sie den Dokumentarfilm „Harfen aus Paraguay“, der in
den Studios der Deutschen Welle aufgenommen wurde. INTER
NATIONES bezeichnete sie während einer Tournee
„Botschafterin der paraguayischen Musik“.
Als Künstlerin hat sie auch zahlreiche internationalen
Preise gewonnen. Das Repertoire von Raquel Lebrón umfasst
neben beliebter Harfenmusik, traditioneller paraguayische
und lateinamerikanischer Folklore, auch internationale
Orchestermusik, sowie ein wenig Klassik.





