Der
Gran Chaco oder kurz
Chaco ist eine Region mit
Trockenwäldern und Dornbuschsavannen
im Inneren Südamerikas. Er umfasst
den Norden von Argentinien, den
westlichen Teil von Paraguay und den
Südosten von Bolivien. Seine
Ostgrenze bilden die Flüsse Río
Paraná und Río Paraguay, während
sich seine Westgrenze von Nord nach
Süd etwa von Santa Cruz de la Sierra
(Bolivien) über Santiago del Estero
(Argentinien) bis nach Córdoba
erstreckt.
Im Süden geht der Chaco
fast unmerklich in die Pampa über,
im Westen grenzt er an die
Regenwälder der Yungas. Hinter denen
die Ostgrenze bildenden Flüssen
beginnt ein leicht hügeliges,
teilweise sumpfiges Grasland.
Das Klima ist tropisch bis
subtropisch. Die Sommer sind heiß
und feucht, die Winter mäßig warm
und teils sehr trocken. Im Chaco
liegt der Hitzepol Südamerikas, und
zwar im argentinischen Rivadavia
(+48,7°C). Während der Osten des
Chaco ein relativ feuchtes Klima
besitzt, ist der Westen deutlich
trockener, dort gibt es häufige
Dürren im Winterhalbjahr.