Der sauberen Energieerzeugung durch
Wasserkraft stehen auch negative Aspekte gegenüber. Auch wenn die
Relation zwischen dem Eingriff in die Natur aufgrund der enormen
Menge der produzierten Energie bei Itaipú im Vergleich zu anderen
Wasserkraftwerken günstiger ist, hat seine Errichtung der Umwelt
irreparable Schäden zugefügt. Einige Tausend Ureinwohner verloren
für immer ihre Heimat, insgesamt mussten etwa 40.000 Menschen –
vor allem
Guaraní-Indianer – umgesiedelt werden. Für die Errichtung des
Stausees wurden große Flächen
subtropischen
Regenwaldes abgeholzt. Noch größere Flächen verschwanden
ebenso in den Fluten wie auch die Wasserfälle Sete Quedas
bei
Guaíra, die denen von
Iguazú nahezu ebenbürtig gewesen sein sollen. Einzelnen
Quellen zufolge soll es durch den Bau zu einem Massensterben von
Papageien gekommen sein.